IT-Sicherheit
Schwache Passwörter, starke Gefahr – wie gute Passwortpflege vor Cyberangriffen schützt.
Immer noch nutzen viele Menschen einfache Passwörter oder notieren sie auf Zetteln, in Word- oder Excel-Dateien – ein Leichtes für Cyberkriminelle. Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Gefährdungslage in Deutschland weiterhin hoch. Besonders kleinere und mittlere Unternehmen, Vereine und Organisationen geraten zunehmend ins Visier.
Das BSI spricht in diesem Zusammenhang von Resilienz, der digitalen Widerstandsfähigkeit. Sie beginnt mit soliden Grundlagen: sichere Passwörter, kein Wiederverwenden alter Zugangsdaten und die Nutzung von Passwortmanagern. Ein Passwortmanager funktioniert wie ein digitaler Tresor. Er speichert alle Passwörter verschlüsselt an einem Ort, erstellt auf Wunsch neue, besonders starke Kennwörter und füllt sie automatisch in Login-Felder ein. So muss nur noch ein einziges, sehr sicheres Master-Passwort gemerkt werden. Programme wie Bitwarden, 1Password, Keeper Security oder Proton gelten als bewährte Lösungen. Wer zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert, erschwert Angreifern den Zugriff erheblich.
Sichere Passwörter sind damit weit mehr als Routine. Sie sind eine zentrale Schutzlinie gegen Datenverlust, Betrug und digitale Erpressung.
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