Karneval für alle. Wenn Mitfeiern möglich wird.

Karneval lebt vom Miteinander. Die Initiative „Karneval für alle“ zeigt, wie Umzüge in Köln und Düsseldorf für Menschen mit Behinderung erlebbar werden – mitten im Geschehen und ohne Barrieren.

Karneval für alle. Wenn Mitfeiern möglich wird.

Wenn im Rheinland die Straßen beben, soll niemand außen vor bleiben. Genau dafür setzt sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ein. Mit der Initiative „Karneval für alle“ macht der LVR die großen Umzüge für Menschen mit Behinderung erlebbar. Mitten im Geschehen, nicht am Rand.

In Köln gehören dazu zwei Höhepunkte der Session. Die Schull- und Veedelszöch ziehen am Sonntag, 15. Februar, durch die Stadt. Kinder, Jugendliche und Veedelsgruppen prägen diesen Zug. Der LVR stellt barrierefreie Tribünenplätze bereit und schafft einen geschützten Rahmen für gemeinsames Erleben.

Am Montag, 16. Februar, folgt der Höhepunkt. Der Rosenmontagszug bringt Wagen, Musik und Kamelle in die Innenstadt. Blinde und sehbehinderte Menschen hören den Zug dank Live-Reportagen. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sitzen gut erreichbar. Menschen mit geistiger Behinderung feiern gemeinsam mit Begleitpersonen. 

Auch der Rosenmontagszug in Düsseldorf findet am 16. Februar statt. Der LVR sorgt auch dort für barrierefreie Plätze und Unterstützung vor Ort. Das närrische Treiben rückt nah heran, ohne Hürden.

Das Ziel ist klar. Karneval soll verbinden. Freude soll geteilt werden. Der LVR zeigt, wie gelebte Inklusion aussieht. Selbstverständlich, offen und ganz im Geist des rheinischen Karnevals.

Kartenwünsche einfach per E-Mail senden mit den Namen aller teilnehmenden Personen, dem Namen der Veranstaltung, Adresse und Handynummer an: karneval-fuer-alle@lvr.de.


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