Tippfehler als Tarnung: KI-Texte menschlicher gestalten
Eine Studie zeigt, dass KI-generierte Texte oft als uninspiriert empfunden werden. Die Lösung? Nutzer bauen gezielt Fehler ein – und ein Tool hilft dabei.
KI schreibt makellos. Genau das ist das Problem. Wer Mails und Dokumente mit KI-Unterstützung erstellt, wird von Kolleg:innen, Kund:innen und Personalern schnell uninspiriert abgestempelt. Das zeigt eine Studie der Duke University mit über 4400 Teilnehmer:innen.
Die Lösung? Absichtlich schlechter schreiben. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer bauen gezielt Tippfehler in ihre KI-Texte ein, damit diese nicht als maschinell generiert auffallen.
Kurioserweise gibt es dafür jetzt sogar ein eigenes Tool: Der Harvard-Student Ben Horwitz hat die Browser-Erweiterung „Sinceerly" entwickelt. Sie macht von KI erstellte E-Mails und Texte absichtlich schlechter. Sie fügt Tippfehler, fehlende Großschreibung oder auch den Zusatz „Gesendet von meinem iPhone“ hinzu. Auch den Grad der gewollten Schlampigkeit kann man selbst einstellen.
Dahinter steckt ein Trend, der zeigt, wie absurd der Umgang mit KI-Erkennung inzwischen sein kann. Wer nicht als KI-Nutzer:in auffallen möchte, baut künstlich Fehler ein.
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