Massiver WhatsApp-Datenvorfall

Eine neu entdeckte Sicherheitslücke zeigt, wie riskant der Messenger für sensible Informationen bleibt.

Foto: Gert Altmann/Pixabay
Foto: Gert Altmann/Pixabay

WhatsApp bleibt für sensible Informationen – etwa personenbezogene Daten von Klientinnen und Klienten – ein hohes Risiko. Auch wenn Inhalte verschlüsselt sind, können Metadaten in großem Umfang missbraucht werden.

Forscher der Universität Wien haben eine gravierende Sicherheitslücke in WhatsApp gefunden. Über eine technische Funktion, die eigentlich nur Kontakte abgleichen soll, konnten automatisiert bis zu 3,5 Milliarden Telefonnummern überprüft und weitere öffentlich sichtbare Daten zu einzelnen Konten gesammelt werden wie etwa Profilbilder, Status-Texte, Zeitstempel oder Geräteinformationen.

Der Angriff wäre sehr einfach gewesen: WhatsApp antwortete auf jede Anfrage, ob eine Nummer existiert oder nicht – ohne jede Begrenzung. So ließ sich in kurzer Zeit ein Großteil aller WhatsApp-Konten weltweit bestätigen.

Das bedeutet für die Praxis

– Kriminelle könnten solche Daten nutzen, um gezielt Spam, Betrugsversuche oder Social-Engineering-Angriffe zu starten.

– Die Lücke zeigt erneut, wie leicht sich Metadaten bei WhatsApp abgreifen lassen – selbst wenn Nachrichten verschlüsselt sind.

Wer WhatsApp noch im Arbeitsalltag nutzt, sollte über datenschutzfreundlichere Lösungen nachdenken.

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Foto(s): Gert Altmann/Pixabay

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